Ecofloor® Mat 160 Watt

Fläche

Hersteller Fenix

Artikel-Nr.: SW10038

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Produktinformationen "Ecofloor® Mat 160 Watt"

Elektrische Fußbodenheizmatte – Fenix Ecofloor® Mat für Steinböden – 160 Watt - Twin Technik

 

 

Produktbeschreibung

 

Das Heizsystem ECOFLOOR® Mat besteht aus einem Heizkabel das auf einem Traggewebe aus Glasfasern befestigt ist. Dieses moderne Fußbodenheizsystem ermöglicht eine einfache und effektive Regelung. Die Heizmatte wird unmittelbar unter die Fliesen, in eine dünne Schicht eines dauerelastischen Fliesenklebers verlegt und so erwärmt sich die Oberfläche der Fliesen ziemlich schnell (ungefähr in 20 Minuten). Die Temperaturregelung reagiert schnell. Die Heizmatten sind auch bei Fußbodenrenovierungen geeignet, bei denen die Endhöhe des Fußbodens unbeschränkt ist.

 

Technische Daten

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Heizmatte 160 W/m² - Twin Technik

 

Aufnahme (W/m²): 160

Heizkabelabstand: ca. 65 mm

Mattenstärke: ca. 3 mm

Breite gesamt: 500 mm

 

Fläche: 1,0 m²

Länge: 2,0 m

Aufnahme: 160 Watt

Fläche: 1,5 m²

Länge: 3,0 m

Aufnahme: 240 Watt

Fläche: 2,0 m²

Länge: 4,0 m

Aufnahme: 360 Watt

Fläche: 2,5 m²

Länge: 5,0 m

Aufnahme: 400 Watt

Fläche: 3,0 m²

Länge: 6,0 m

Aufnahme: 480 Watt

Fläche: 3,5 m²

Länge: 7,0 m

Aufnahme: 560 Watt

Fläche: 4,0 m²

Länge: 8,0 m

Aufnahme: 640 Watt

Fläche: 5,1m²

Länge: 10,2 m

Aufnahme: 810 Watt

Fläche: 6,15 m²

Länge: 12,3 m

Aufnahme: 1000 Watt

Fläche: 7,55 m²

Länge: 15,1 m

Aufnahme: 1210 Watt

Fläche: 8,8 m²

Länge: 17,6 m

Aufnahme: 1400 Watt

Fläche: 11,0 m²

Länge: 22,0 m

Aufnahme: 1800 Watt

Fläche: 13,3 m²

Länge: 26,6 m

Aufnahme: 2150 Watt

Fläche: 16,25 m²

Länge: 32,5 m

Aufnahme: 2600 Watt

 

 

Struktur des Fußbodens mit der Heizmatte ECOFLOOR®

      Direktheizsystem

 

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1. Begehschicht (keramische Fliesen)
2. Elastischer Klebekitt
3. Heizmatte ECOFLOOR®
4. Fußbodenfühler (Begrenzungsfühler) im Schutzrohr
5. Tragende schwimmende Betonplatte
6. Eisenausbau (sog. Kari-Gitter)
7. Wärmeisolierung
8. Untergrund (Betonplatte) 

 

       Direktheizsystem - nachträglicher Einbau

 

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1. Begehschicht (keramische Fliesen)
2. Elastischer Klebekitt
3. Heizmatte ECOFLOOR®
4. Fußbodenfühler (Begrenzungsfühler) im Schutzrohr
5. Zusätzliche Wärmeisolierung
6. Elastischer Klebekitt
7. Ursprünglicher Fußboden (alte Fliesen, Beton)

  

Projektierung

 

Was möchten Sie beheizen?

Unterschied Primäre und Sekundäre Fußbodenheizung:

 

Primäre Fußbodenheizung

Wie der Name schon sagt, ist in diesem Fall die Fußbodenheizung die primäre, oft auch die einzige Wärmequelle im Zimmer. Ihre Aufgabe ist, das Zimmer auf die Solltemperatur zu beheizen; die Fußbodentemperatur ist dann von niedrigerer Priorität – falls die Lufttemperatur im Zimmer den Sollwert erreicht hat, wird das System der Fußbodenheizung ausgeschaltet, auch wenn die Fußbodentemperatur niedriger ist als gewünscht. Das Regelungssystem nimmt die Lufttemperatur im Zimmer sowie die Fußbodentemperatur mittels der Fühler auf. Die Fußbodenfühler haben die sog. Begrenzungsfunktion – sie verhindern die Erhöhung der Fußbodentemperatur auf einen unerwünschten (unangenehmen) Wert. Die Größe der Heizfläche hängt von der Sollleistung ab, gewöhnlich wird aber die Heizung in der kompletten freien Zimmerfläche installiert.

 

Sekundäre Fußbodenheizung (zusätzliche, komfortable Fußbodenerwärmung)

Die Aufgabe der Heizmatte besteht darin, den Fußboden auf eine angenehme, komfortable Temperatur für den Zeitraum zu erwärmen, zu der der Benutzer anwesend ist. Die Lufttemperatur im Zimmer ist für das Regelungssystem unwichtig, die Fußbodentemperatur ist von Priorität. Die Regelung nimmt also nur die Fußbodentemperatur auf und hält sie auf dem Sollwert. Die Beheizung des Zimmers wird dann durch eine andere Wärmequelle gesichert (elektrische Strahlungsplatte, Warmwasserheizkörper, usw.). Die sekundäre Fußbodenheizung wird nur auf ausgewählten Flächen installiert – z.B. vor Wanne oder Duschecke.

 

Fußbodentemperatur und Erwärmungsdynamik

Durch die hygienischen Vorschriften sollte die Fußbodentemperatur in den Zimmern mit langfristigem Personenaufenthalt auf den Wert von 27°C (Wohnräume) beschränkt werden. Die Fußbodentemperatur in anderen Zimmern wird dann gemäß dem Zweck des Zimmers gewählt – z.B. bei Badezimmern von 30 bis 35°C. Die angegebenen Werte sind nur Indikativ, weil die Wahrnehmung der Fußbodentemperatur sehr subjektiv ist – für den einen kann sie zu hoch sein, für einen anderen zu niedrig. Die Temperatur sollte also so geregelt werden, dass sie einen angenehmen Temperaturkomfort für den Benutzer ausbildet. Darüber hinaus wird die Fußbodentemperatur für die primäre Fußbodenheizung beschränkt, damit das Zimmer nicht überhitzt wird. Z.B. bei gegenwärtigen Neubauten – niederenergetischen Häusern und Passivhäusern – wird die Fußbodentemperatur in Zimmern gewöhnlich an den Werten von 22 bis 25°C gehalten.

Allgemein wird die Fußbodentemperatur gemäß dem Zweck des Zimmers auf den Werten von 23°C bis 35°C gehalten. Auf welche Temperatur und wie schnell der Fußboden tatsächlich erwärmt wird, das wird von einer Reihe der Faktoren beeinflusst – nicht nur vom Stromverbrauch der Fußbodenheizung, sondern vor allem von den Wärmeisolierungen in der Fußbodenstruktur und von der Lufttemperatur im Zimmer. Eine richtig entworfene Fußbodenheizung sollte die Solltemperaturen jedoch problemlos erreichen.

 

Leistung der Fußbodenheizung

Die Leistung jedes Heizgeräts – also auch die der Fußbodenheizung – ist durch seine Wärmeaustauschfläche (Fußbodengröße) und durch den Temperaturunterschied (Unterschied zwischen der Oberflächentemperatur des Fußbodens und der Lufttemperatur im Zimmer) gegeben. Ein Quadratmeter der Heizfläche mit der Temperatur von 27°C gibt bei der Umwelttemperatur von 20°C einen Wärmestrom von ca. 70 W/m² aus. In der Praxis bedeutet das, dass falls die Fußbodentemperatur in Wohnräumen durch die hygienischen Vorschriften auf den Wert von 27°C beschränkt ist, dann ist die Höchstleistung, die man aus der Fußbodenheizung bekommen kann, gerade 70 W/m² (ca. 100 W/m² bei der Fußbodentemperatur von 35°C). Wenn diese Leistung mit der wirksamen Größe der Heizfläche multipliziert wird, bekommen wir die reale Leistung, welche die Fußbodenheizung liefern kann. Falls diese Leistung niedriger ist, als durch die Berechnung der Wärmeverluste festgelegten benötigten Leistung, dann beheizt die Fußbodenheizung in der Wintersaison das Zimmer nicht ausreichend und muss mit einer anderen Wärmequelle ergänzt werden.

 

Verlegung der Fußbodenheizfolie

 

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1.  Heizmatte nach dem Verlege Plan ausrollen.

 

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2. Eventuelle Freiräume unter feststehenden Mobiliar freilassen, dazu das erforderliche Gewebe ausschneiden und den Freiraum mit dem Kabel überbrücken - nur das Gewebe einschneiden - nie das Heizkabel.

 

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3. Auf die Heizmatte eine Schicht dauerelastischen Kleber aufbringen und mit einer Kelle glätten.

 

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4. Bei kleineren Flächen (bis 4 m² ) Fliesen sofort verlegen, größere Flächen erst nach 24 Stunden belegen.

 

Regelung der Fußbodenheizmatte

 

Bei allen Fußbodenheizungssystemen wird die Fußbodentemperatur aufgenommen, gewöhnlich mittels eines Thermostates mit Fußbodenfühler. Die Aufnahme der Fußbodentemperatur ist wichtig, weil sie nicht nur ermöglicht, den Fußboden am Sollwert zu halten; sie verhindert auch seine unerwünschte Überhitzung. Der Fußbodenfühler selbst ist in ein geriffeltes biegsames Rohr anzubringen. Dieses Schutzrohr ermöglicht, den Fühler bei Bedarf herauszunehmen und wieder hineinzulegen – wegen Störung oder Austausch des Thermostates gegen ein anderes. Deshalb ist die Biegung des Schutzrohrs aus der Wand Nut in den Fußboden mit einem ausreichend großen Durchmesser zu installieren. Falls die Biegung gestuft würde, wäre es zwar möglich, den Fühler herauszunehmen aber nicht mehr hineinzulegen. Das Ende des Schutzrohrs ist abzudichten, damit kein Klebekitt in dieses eindringt. Der Thermistor des Fühlers steht so zwar nicht im Kontakt mit dem erwärmten Fußboden, die Messabweichung ist jedoch vernachlässigbar.

Der Fußbodenfühler ist in den beheizten Fußboden möglichst nah der Begehschicht des Fußbodens anzubringen. Er sollte inmitten der Heizschleifen angebracht sein – der Thermistor darf das Heizkabel nicht berühren. Falls er sich zu nah befinden würde, würde er die Temperatur in der Nähe des Heizkabelmantels messen, die ca. 50°C sein kann. Der Thermostat würde dann die Fußbodenheizung ständig ausschalten, auch wenn der Fußboden kalt wäre.

 

Bei der sekundären komfortablen Fußbodenheizung wird nur die Fußbodentemperatur aufgenommen, bei der primären Fußbodenheizung auch die Lufttemperatur. Der Thermostat mit integrierter Lufttemperaturaufnahme wird in die Höhe von ca. 1,2m angebracht (Höhe der Schalter). Er sollte so montiert werden, dass er von keinen anderen Wärmequellen (Kamin, Kochverbrauchsgeräte, Sonneneinstrahlung, usw.) oder Kältequellen (unabgedichtete Umfassungsmauer, unabgedichtete Löcher) beeinflusst ist. Die Thermostate können analog oder digital sein.

 

 

 

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